TOEFL Erfahrungsbericht – Tipps zur Vorbereitung

TOEFL (Test of English as a Foreign Language) ist ein standarisierter Test, um Englischkenntnisse zu überprüfen. Er wird oft für die Bewerbung bei Universitäten im Ausland (meist USA) oder für ein Englischstudium verlangt. In diesem Erfahrungsbericht beschreibe den Aufbau, die Vorbereitung und den Ablauf der Prüfung eines sogenannten Internet-Based-Tests (iBT) – die einzige Testform, die in Deutschland noch durchgeführt wird.

Grundlegendes

Der TOEFL iBT kann mittlerweile an vielen Orten Deutschlands durchgeführt werden. Die Anmeldung erfolgt über das Internet oder eine Telefonhotline. Die Kosten für den TOEFL-Test betragen momentan 260$ und können nur mit einer Kreditkarte bezahlt werden. Nach der Anmeldung erhält man eine Bestätigung, die man ausdrucken sollte, und zusammen mit dem Personalausweis beim Test vorzeigt.
Man sollte für den Test unbedingt ausreichend Zeit einplanen. Vorbereitung und Terminfindung können je nach Vorkenntnissen und Wohnort einige Wochen in Anspruch nehmen. Auch die Auswertung des Tests dauert ca. 15 Werktage und bis die Testurkunde dann im Briefkasten landet können nocheinmal 1,2 Wochen vergehen.

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Schwierigkeitsgrad

Da Sprachkenntnisse sehr individuell sind und Personen mit den einzelnen Testbereichen unterschiedlich gut zurechtkommen, ist es schwierig eine allgemeingültige Aussage über die Schwierigkeit zu geben. Allerdings kann ich einige subjektive Anhaltspunkte geben.
Viele Universitäten verlangen für ein Auslandsstudium oder den Studienanfang eine Punktzahl von mindestens 79/80 Punkten. Diese Punktzahl ist relativ niedrig angesiedelt und müsste bei passablen Abiturkenntnissen auch mit wenig Vorbereitung problemlos schaffbar sein.
Sind mehr als 100 Punkte verlangt, sollte man sich jedoch etwas gründlicher auf den Test vorbereiten. Insbesondere, wenn man außerhalb der Schule noch keine weiteren Erfahrungen in Englisch gesammelt hat oder die letzte Englischstunde schon einige Jahre her ist.
Bei 107 oder mehr geforderten Punkten sollten ist auch für Personen mit sehr guten Englischkenntnissen eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. In dieser Punkteregion sind nicht nur die Sprachkenntnisse von Belang, sondern auch, wie gut man mit denTOEFL-Testbereichen umgehen kann. Selbst ein Muttersprachler kann ins Straucheln kommen, wenn man nach 20 Sekunden Vorbereitungszeit Aspekte aus einer Vorlesung über das Paarungsverhalten von Seerobben wiederholen muss…

Aufbau des Tests

Der TOEFL iBT besteht im Gegensatz zu früheren Testformen (paper based, computer based) aus vier verschiedenen Bereichen und nimmt insgesamt ca. vier Stunden in Anspruch.

  1. Reading Comprehension (Verständnis geschriebener Sprache)
  2. Listening Comprehension (Verständnis gesprochener Sprache)
  3. Speaking (Sprechen)
  4. Written Expression (Selbständiges Schreiben)

In jedem der vier Bereiche kann man je nach Kenntnisstand bis zu 30 Punkte erreichen. Die maximal zu erreichende Gesamtpunktzahl beträgt 120.

Reading Comprehension

Der Bereich Reading Comprehension nimmt ca. 60-100 Minuten in Anspruch. In diesem Testbereich bekommt 3-5 kurze Texte (ca. 700 Wörter) aus dem akademischen Bereich (z.B. Astronomie, Geschichte, Biologie usw.). Zu jedem Test muss man ca. 12-14 Multiple-Choice-Fragen beantworten, die sich sowohl auf den Inhalt, als auch die Grammatik (z.B. „Auf welche Person im Satz bezieht sich folgendes Wort?”) beziehen. Die Zeitbeschränkung ist hierbei relativ knapp kalkuliert. Daher empfiehlt es sich, den Text erst nur zu überfliegen, und später bei der Beantwortung der Fragen einzelne Abschnitte nocheinmal genauer durchzulesen. Die Themen sind relativ einfach gehalten, sodass man den Sachverhalt mit einem passablen Wortschatz i.d.R. ohne Probleme verstehen kann. Das Fachvokabular kann man problemlos aus dem Kontext erschließen, da es im Text meist mehrfach verwendet und umschrieben wird.

Listening Comprehension

Der Testbereich Listening Comprehension überprüft die Fähigkeit, Texte aus dem akademischen und alltäglichen Umfeld zu verstehen. In diesem 60-90 Minutenlangen Aufgabenbereich hört man 4-6 Vorlesungen/Diskussionen im Klassenraumund 2-3 Unterhaltungen über allgemeine Themen aus dem Universitätsumfeld. DieHörabschnitte sind jeweils 3-5 Minuten lang und werden nur einmal abgespielt. Während der Hörabschnitte darf man Notizen auf bereitgestellten Zetteln machen. Danach wird mit jeweils 5-6 Multiple-Choice-Fragen überprüft, ob man den Inhalt des Hörabschnitts verstanden hat. Bei manchen Fragen werden kurze Abschnitte des Hörabschnitts nocheinmal abgespielt.
Die Sprecher haben manchmal (sehr leichte) Akzente und verhalten sich sehr realistisch (räuspern, „ähm”, Versprecher). Die Themen sind relativ einfach gehalten. Wichtige Details werden im Laufe des Gesprächs mehrmals wiederholt. Daher ist es relativ einfach, dem Gesprächsverlauf zu folgen. Es empfiehlt sich, nur wenige Notizen zu machen und sich anstatt dessen besser auf das Gespräch zu konzentrieren. Die meisten Fragen kann man i.d.R. auch aus dem Gedächtnis heraus beantworten.

Speaking

In der Speaking Section wird überprüft, wie gut man über alltägliche und akademische Dinge sprechen kann. Sie dauert ca. 20 Minuten. Während dieser Zeit muss man insgesamt ca. 5 Minuten in ein Headset sprechen. Die Antwort wird vom Computer aufgezeichnet und an das Testzentrum zur Auswertung weitergeleitet.
Der Speaking-Bereich besteht aus zwei Independent Tasks und vier Integrated Tasks. Bei den Independent Tasks bekommt man eine alltägliche Frage gestellt (z.B. „Isst du gerne in einem Restaurant, oder kochst du lieber selber?”). Nach einer Vorbereitungszeit von 15 Sekunden muss man dann eine meist 45 Sekunden lange Antwort ins Mikrofon sprechen. Bei den Integrated Tasks liest man einen kurzen Text und/oder hört einen kurzen Hörabschnitt. Daraufhin hat man i.d.R. 30 Sekunden Vorbereitungszeit und muss dann ein 60 Sekunden langes Statement zu dem Text/dem Hörabschnitt abgeben. Man darf auch im Speaking-Bereich Notizen anfertigen. Aufgrund der knappen Zeitvorgaben ist es jedoch nur sinnvoll/möglich, einzelne Stichwörter/Vokabeln zu notieren.
Viele Testteilnehmer haben insbesondere vor dem Speaking-Teil Angst. Allerdings werden die gegeben Antworten sehr großzügig bewertet, wenn man sich einigermaßen zusammenhängend verständlich machen kann. Die Ergebnisse fallen daher i.d.R. viel besser aus, als erwartet. Allerdings können die engen Zeitangaben einen enormen Druck verursachen. Daher sollte man das Test-Szenario vorher unbedingt schonmal durchspielen. Entweder mit Testsoftware oder einem Lernpartner.

Writing

Der Writing-Bereich ist in zwei Teile untergliedert. Im ersten Teil liest man einenkurzen Text und hört im Anschluss ein Gespräch, das an den Inhalt des Textes anknüpft. Nun hat man 20 Minuten Zeit, um eine Antwort zu schreiben. In der Regel soll man die wesentlichen Punkte des Hörabschnitts und des Textes wiedergeben und die Unterschiede/Zusammenhänge herausstellen. Der Text wird während der Bearbeitungszeit wieder eingeblendet. Die Länge der Antwort sollte ca. 300 Wörterbetragen. Zur Kontrolle wird die Anzahl der bereits eingegebenen Wörter auf dem Bildschirm angezeigt.

Im zweiten Teil ist die eigene Kreativität gefragt. Man bekommt eine Frage gestellt und muss seine eigene Meinung zu einem Thema darlegen und mit Argumenten begründen (z.B. „Sollten Schüler eine Schuluniform tragen?”). Meist handelt es sich dabei um Ja/Nein-Fragen („Do you agree or disagree with the following statement”). Der erwartete Umfang liegt ebenfalls bei ca. 300 Wörtern und man hat 30 MinutenZeit. Ist die Zeit abgelaufen, wird der Text sofort ausgeblendet und kann nicht mehr bearbeitet werden.

Beim Bearbeiten sollte man unbedingt auf eine gute Strukturierung des Essaysachten. Besonders Wert gelegt wird bei der Bewertung auch auf sogenannte linking words, mit denen man seine Gedankengänge und Schlussfolgerungen verknüpfen sollte. Um die Struktur der Essays kennenzulernen und ein Gefühl für die Zeitvorgaben zu bekommen, ist eine Vorbereitung insbesondere in diesem Bereich sehr sinnvoll, da auch eine nur kurze Vorbereitung das Ergebnis entscheidend verbessern kann. Dazu liest man sich am besten Beispielessays durch, die man im Internet oder in Büchern finden kann, und versucht daraufhin, eigene Essays zu schreiben.

Testvorbereitung

Ich habe mich für den TOEFL-Test mit einer Kombination aus Buch und einer Test-Software, die dem originalem Test nachempfunden ist vorbereitet. Dies hat ganz gut geklappt – ein entscheidender Nachteil ist jedoch, dass man für den mündlichen und schriftlichen Teil kein Feedback bekommt, sondern selbst beurteilen muss, ob man bereits ausreichende Kenntnisse besitzt. Eine interessante Alternative sind daher Online-Kurse, die neben Übungsmaterialien auch von einem Lehrer ausgewertete Übungs-Tests anbieten.

Eine ausführlichere Übersicht der verschiedenen Vorbereitungsmethoden habe ich hier zusammengestellt:

Vorbereitung mit Buch/CD

Bei der Vorbereitung mit Buch/CD habe ich persönlich die beste Erfahrung mit dem Longman Preparation Course TOEFL Test gemacht. Das Buch ist insbesondere für das Schreiben von Essays interessant. Alle weiteren Testbereiche kann man am besten mit der mitgelieferten Test-Software üben. Neben vier realistischen Komplett-Tests, die einem echten TOEFL-Tets nachempfunden sind, gibt es praktische Mini-Tests, die statt vier nur zwei Stunden in Anspruch nehmen und sich daher gut „für zwischendurch” eignen. Hat man noch weniger Zeit, ist es auch möglich, nur einzelne der vier Testabschnitte zu bearbeiten. In der Auswertung der Reading- und der Listening-Section wird die erzielte Leistung in TOEFL-Punkten angezeigt, um schonmal abschätzen zu können, welche Punktzahl man im echten Test erzielen würde. Bei der Writing- und Speaking-Section gibt es für die Auswertung Checklisten, mit der man seine Leistung selber einschätzen kann. Diese halte ich allerdings für nicht sehr aussagekräftig.

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Außerdem habe ich mir die Software des Vorbereitungsmaterials von Kaplan angeschaut. Sie bietet ebenfalls vier realistische Komplett-Tests an. Leider gibt es keine Möglichkeiten, Mini-Tests oder nur einzelne Bereiche zu bearbeiten. Die Texte und Hörbeispiele sind meist sehr anspruchsvoll. Das führt schnell zu Frustration und man schneidet i.d.R. wesentlich schlechter ab, als später beim echten TOEFL-Test. Allerdings gibt es dadurch einen relativ hohen Lerneffekt. Die Fragen im echten Test fallen einem sehr leicht, wenn man ersteinmal die schwierigen Kaplan-Fragen überstanden hat. Das dazugehörige Buch habe ich nicht getestet.

Vorbereitung mit einem TOEFL-Onlinekurs

Bei der Recherche nach guten Online-Kursen bin ich auf TestDEN gestoßen. Diese kanadische Firma bietet einen TOEFL-Vorbereitungskurs an, der neben unzähligen Übungsabschnitten und Testfragen vier vollständig bewertete Übungstests umfasst. Dies ist deutlich umfangreicher als die meisten mitgelieferten Übungs-CDs bei klassischen Vorbereitungsbüchern.

Der entscheidende Vorteil ist, dass die vier Übungstests von einem TestDEN-Lehrer bewertet werden, wie der echte TOEFL-Test. Man bekommt also eine wesentlich realistischere Idee von seinem aktuellen Leistungsstand und kann Defizite im Speaking- und Writing-Part vor dem echten Test gezielt aufarbeiten.

Der Preis liegt mit 95€ etwas höher als der für die Buch/CD-Kombination. Insbesondere, wenn man sich unsicher über den eigenen Leistungsstand ist, dürfte dies jedoch in Anbetracht der Test-Gebühr von $260 eine gute Investition sein.

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Testablauf

Am Testtag wird es dann ernst, und man muss beim echten Test sein Wissen unter Beweis stellen. Man sollte ausreichend Zeit zur Anreise einplanen und nicht vergessen, den Personalausweis und einen Ausdruck der Bestätigungsmail mitzunehmen. Der Test selbst nimmt ca. vier Stunden in Anspruch.

Die Testzentren sind, so auch in Paderborn, üblicherweise mit einigen PCs ausgestattet, die meist nur durch Pappwände voneinander getrennt sind. Für die Sprech- und Hörabschnitte liegt ein Headset bereit.

Im Testraum darf man lediglich Wasser trinken. Zwischen der Listening- und der Speaking-Section gibt es allerdings eine 10-minütige Pause, in der man den Raum verlassen kann. Die Zeit kann man für Nahrungsaufnahme, eine Zigarette oder einen Toilettengang nutzen. Zwar besteht auch außerhalb dieser Pause die Möglichkeit, den Raum kurz für eine Toilettenpause zu verlassen, allerdings ist dies mit viel Aufwand verbunden, da man sich danach wieder identifizieren und ins System einloggen muss.

Im Testzentrum angekommen, in meinem Fall das Sprachlabor der Uni Paderborn, muss man zuerst die Formalitäten erledigen. Nach Prüfung des Personalien muss man eine Erklärung ausfüllen und unterschreiben. Anschließend wird mit einer Webcam ein Foto gemacht, um die Testteilnehmer eindeutig zu identifizieren. Dieses Foto findet man später auch auf dem TOEFL-Zertifikat wieder. Per Software wird einem danach ein PC zugeteilt. Nach kurzer Einweisung wird der Test gestartet, und man kann loslegen.

Hat man vorher mit den Übungs-CDs gearbeitet, ist man mit dem Testablauf und der Software bereits bestens vertraut. Bei den Erläuterungen zu den einzelnen Testabschnitten muss man daher nicht so genau hinhören und kann die Zeit zum Entspannen und Gedanken sammeln nutzen. Etwas schwierig wird es nur bei derSpeaking Section. Da die Pappwände zwischen den einzelnen Computern absolut nicht schallisolierend sind, wird es ab einem gewissen Zeitpunkt sehr unruhig, da alle Testteilnehmer in ihr Headset sprechen. Um trotzdem das beste daraus zu machen, gibt es zwei Strategien.

Beeilt man sich in den ersten beiden Bereichen (z.B. durch wegklicken der Erläuterungen) kann man in Ruhe ins Mikrofon sprechen, während die meisten anderen Teilnehmer noch in der Pause sind. Nachteil ist jedoch, dass man dann am Anfang der Writing Section einem hohen Lärmpegel ausgesetzt ist, während andere Teilnehmer noch in der Speaking Section sind. Eine andere gute Strategie ist es, mit den ersten beiden Sections gut 10 Minuten später fertigzuwerden als der Sitznachbar. Bleibt man dann während der Pause auf dem Platz sitzen, hat der Sitznachbar bereits mit der Speaking Section begonnen, und man kann sich in Ruhe seine Antworten anhören und Notizen machen. Mit diesem Wissensvorsprung und der deutlich längeren Vorbereitungszeit kann man dann selbst als ungeübter Sprecher noch viele Punkte herausholen.

Dann ist der Test geschafft und man muss sich noch einige Tage auf das Testergebnis gedulden.

Links

 

TOEFL is a registered trademark of Educational Testing Service (ETS). This website is not endorsed or approved by ETS

25 Kommentare zu “TOEFL Erfahrungsbericht – Tipps zur Vorbereitung

  1. Bekam gerade mein Ergebnis zurück: 108 Pkt. von 120 möglichen. Vorbereitungszeit 3 Tage: diverse YouTube Videos + 1 kostenpflichtiger online Toefl Übungstest (den ich mit 99 Punkten knapp nicht geschafft habe).

    Schwierigkeitsgrad: mhmm, also Abi ist bei mir 14 Jahre her. Ich lese viel englische Fachliteratur (hatte da auch 29 Punkte) spreche aber praktisch NIE Englisch… Sprechen sollte man vorher üben, wenn man wenig Praxis hat… Schreiben war bei mir mit 25 Pkt. am schwächsten (habe seit dem Abi, von ein paar online Kommentaren abgesehen, NIE was auf Englisch geschrieben). Listening war auch gut, da ich mir alle TV-Serien im Original ansehe…

    …es ist also schaffbar! Online Übungstest würde ich vorher machen (kann man gleich günstig bei der Anmeldung zum Test mit bestellen).

    Ciao,

    mmartin

  2. Hey, weiß jemand wie das aussieht wenn man sich den Arm/Handgelenk gebrochen hat (und nur mit links tippen kann. Meint ihr, es gibt die Möglichkeit mit Attest mehr Zeit im Writing Teil zu bekommen?
    Grüße Flo

  3. Vielen Dank, für diesen Erfahrungsbericht. Er war sehr hilfreich, um eine Grundidee von dem Test und seiner Bedingungen zu bekommen.

    Ich habe den Test am 26.5 absolviert und schon heute mein Ergbnis in meinem Account bekommen. Es sind 79Punkte geworden, leider einer zu wenig für viele Unis…

    Der Test ist auf keinen Fall easypeasy, ohne Vorbereitung hinzubekommen, wie manche behaupten.
    Aber es gehört auch viel Glück dazu. Die Themen sind nämlich wirklich seltsam gewählt. Ich habe in der Reading Section am schlechtesten abgeschnitten. Im Listening recht gut, sowie in der Writing Section. Speaking habe ich am besten abgeschnitten. Auch wenn ich tierisch Angst vor der Lektion hatte, sie war echt nicht schlimm.

    Zur Vorbereitung habe ich das CD-Programm von Kaplan benutzt. Fand ich persönlich sehr hilfreich, um auf die Bedinungen vorbereitet zu werden. Auf die Themen an sich, kann man sich nämlich nicht vorbereiten. Nur auf den Ablauf und das ist auch wirklich hilfreich, um die Nervösität vorort ablegen zu können.

    Die Atmosphäre ist sehr gewöhnungsbedürftig. Man sitzt mit ca 6 Leuten an Ecktischen, die nur durch Pappwände getrennt sind… Man hört die anderen also, auch trotz des Headsets, welches ich die ganze Prüfung über auf hatte.
    Die Taschen mussten vorne im Raum liegen gelassen werden. Getränke und Schokoriegel durften wir mit an die Computer nehmen. Die Leute, waren sehr nett und halfen einem zu jeder Frage.
    Was mich sehr gestört hat, war die deutsche Computertastatur. Der Test selbst nimmt an, man gebrauche eine englische Tastatur, somit sind einige Satzzeichen an anderen Stellen. Neben der deutschen Tastatur liegt eine kleine Kopie einer eng. Tastatur zur Orientierung. Da habe ich aber mehr erwartet, bei fast 200¤ für den Test.

    Zum Abschluss lässt sich sagen, macht euch nicht zu sehr den Stress, aber bereitet euch gut auf den Ablauf mit Probetests vor.
    Viel Glück

  4. Ich habe gestern den Toefl Test absolviert und bin SEHR enttäuscht
    -vor allem über die schlechten Test-Bedingungen!
    ca. 15 Leute in einem heißen Raum, kein Trinken, 10 lächerliche Minuten Pause und absolut kein Schutz/Abstand vom Nachbarn- besonders im speaking Part wurde ich stark von den andern Teilnehmern abgelenkt. Somit hatte ich starke Konzentrationsprobleme und hätte wesentlich besser sein können.
    Natürlich gelten die Bedingungen für alle, aber „“Hochschul atmosphäre““ auf die man vorbereitet werden sollte war dies nicht.
    Für Leute, die etwas Ruhe zum Lesen brauchen und nicht unter nicht unter extremen Zeitdruck arbeiten können, kann ich diesem Test NICHT empfehlen.

    Die Texte im Reading Part hatten es echt in sich, zu Hause ohne Zeitdruck waren sie für mich gut zu verstehen, aber beim Toefl war es mir kaum möglich 🙁
    Falls ich meine Punktzahl nicht erreiche, habe ich vom Cambridge certificate gehört, dass dieser „“humaner““ durchgeführt wird.

  5. habe meine punktezahl …. ziemlich schlecht ausgefallen, dachte wirklich ich hätte mehr punkte. Hab den reading und den listening teil verhauen. Habe mich einfach nicht wohlgefühlt bei diesem test. Naja egal kopf hoch!

  6. Ich mache morgen den TOEFL-test. Möge Gott und deine Tipps 😉 mir beistehen!
    Haleluja…

    Super erfahrungsbericht, hoffe er wird mir helfen. Die beiden Bücher habe ich auch gekauft und muss sagen das du vollkommen recht hast. Kaplan ist um einiges schwieriger im Reading teil und meine punkte sind dort grauenhaft, also mal schauen was bei rumkommt.

  7. Und du bist dir bei deiner Score-Bewertung sicher? bis 80Pkt. ist es „gut machbar“?
    Habe eine 90Pkt-Barriere vor mir. Bin sehr gut in Englisch, aber auch eher intuitiv. Vorbereiten würde ich mich naürlich, aber selbst nach 7 Jahren Schulenglisch und 2 Jahren Wirtschaftsenglisch hege ich noch ein paar Bedenken, dass es ein lockerer Durchmarsch wird… !?

    Der TOEFL ist damit sozusagen eher auf die Fähigkeit ausgerichtet, sich spontan und fließend zu äußern, weniger auf das Wiedergeben grammatikalischer Regeln und den perfekten Feinschliff in der Stilistik, oder?

  8. verstehe nicht, warum man nicht in einem isolierten raum sitzt… aber sehr nützlich zu wissen…

    aber vielen dank für den bericht!!

  9. Ich hatte auch schon einen Test gemacht und verschiedene Vorbereitungssoftware und Bücher getestet und kann diesen Bericht nur empfehlen.

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