Bauteilekunde: Widerstand

Ein Widerstand begrenzt Strom und gibt die dabei verlorene Energie als Wärme ab. Die Einheit für den Widerstand ist Ohm (Ω)- desto größer der Wert, desto weniger Strom fließt durch den Widerstand. Weiterhin wird bei Widerständen eine Leistung in Watt (W) angegeben. Sie ist durch die Bauart des Widerstands bedingt und gibt an, wieviel Energie der Widerstand in Wärme umwandeln kann. Die gängigsten Widerstände haben eine Leistung von 0,25W.

Einsatzgebiete

Widerstände sind elementare Bauelemente in der Elektronik. Neben der Strombegrenzung (z.B. bei als Vorwidestand bei LEDs) können sie beispielsweise auch als Spannungsteiler arbeiten. Diese Anwendung wird vor allem dann interessant, wenn man spezielle Widerstände (lichtempfindlich, temperaturempfindlic etc.) verwendet.

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Erkennungsmerkmale

Klassische Widerstände sind durch ihren charakteristischen Farbcode erkennbar. Es gibt jedoch auch andere Bauformen, bei denen der Nennwert direkt aufgedruckt ist. Mit Hilfe folgender Tabelle kann man den Nennwert eines farbcodierten Widerstandes ermitteln. Je nach Toleranz (Genauigkeit) des Widerstands, sind vier oder fünf Ringe aufgedruckt.

Farbcodetabelle für Widerstände

Bezugsquellen

Widerstände sind im Elektronik-Versandhandel erhältlich und kosten meist nur wenige Cent. Besonders leistungsfähige Widerstände oder solche mit einer extrem geringen Toleranz sind hingegen teurer.

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Sonstiges

Schaltet man Widerstände hintereinander (Reihenschaltung) addiert sich der Widerstandswert. Schaltet man zwei Widerstände parallel zusammen verringert sich der Widerstand gemäß folgender Formel: R gesamt = (R1*R2/R1+R2). Auf diese Weise kann man aus mehreren Widerständen den passenden Wert zusammenstellen, falls man gerade nicht den passenden Widerstand zur Hand hat.

Siehe auch

LDR VDR Potentiometer

 

 

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